Ich habe drei Sommer lang Leggings getragen. Bei 33 Grad. Am Spielplatz.
Erfahrungsbericht · Körper & Haut
Ich habe drei Sommer lang Leggings getragen. Bei 33 Grad. Am Spielplatz.
Was mir eine Kosmetikerin über die Dellen an meinen Oberschenkeln erklärt hat, nachdem ich 15 Jahre lang Geld für Cremes ausgegeben hatte, und warum ich diesen Juli zum ersten Mal in Shorts neben meiner Tochter saß.
Letzten Sommer hatte es 33 Grad und ich bin in Leggings zum Spielplatz. Meine Tochter hat gefragt, warum ich nicht schwitze. Ich hab gelogen.
„Mir ist eh nicht heiß“, habe ich gesagt. Mir lief der Schweiß die Kniekehlen runter. Neben mir auf der Bank saßen zwei andere Mamas in Shorts und Sommerkleid, und ich saß da in Schwarz, lange Ärmel, lange Hose, und hoffte, dass niemand fragt.
Gefragt hat niemand. Das war fast schlimmer. Denn das hieß, dass ich das so gut versteckte, dass es allen ganz normal vorkam.
Was ich drei Sommer lang nicht gemacht habe
Wenn ich ehrlich bin, war der Spielplatz nur der Moment, in dem es mir aufgefallen ist. Die Liste war viel länger:
- Kein einziges kurzes Kleid. Vorne im Schrank hing alles Dunkle, die Sommerkleider ganz an der Seite, seit Jahren ungetragen.
- Im Freibad habe ich meiner Tochter vom Beckenrand aus zugewunken, statt mit ihr ins Wasser zu gehen.
- Fotos von mir gab es nur von vorne. Von hinten habe ich sie sofort gelöscht.
- Bikini nur mit Handtuch um die Hüfte. Aufstehen nur, wenn das Handtuch schon in der Hand war.
- „Ich hab heute keine Lust auf Baden“, mindestens einmal pro Woche, jeden Sommer.
Wer das nicht kennt, findet das übertrieben. Wer es kennt, weiß, wie viel Kraft so ein Sommer kostet.
Ich habe nicht nichts gemacht. Ich habe 15 Jahre lang bezahlt.
Bevor jemand denkt, ich hätte es einfach hingenommen: Ich habe irgendwann zusammengerechnet, was ich ausgegeben habe. Ungefähr:
Die Cremes haben sich zwei Stunden lang fester angefühlt. Dann war alles wie vorher. Die Bürste lag nach drei Wochen in der Schublade. Das Schröpfglas hat blaue Flecken gemacht, und ich wusste nie, ob ich es richtig mache.
Die Kosmetikerin, die mir die Wahrheit gesagt hat
Die zwei Probesitzungen waren der Wendepunkt, allerdings anders als gedacht. Nach der ersten Behandlung hat die Kosmetikerin mir etwas gesagt, das mir in 15 Jahren niemand gesagt hatte:
„Deine Haut ist nicht das Problem. Das Gewebe darunter ist fest. Da kommt keine Creme hin, egal wie teuer.“
Cellulite entsteht im Bindegewebe unter der Haut. Bei Frauen laufen die Fasern dort senkrecht, wie die Wände kleiner Kammern. Die Fasern ziehen die Haut nach unten, das Gewebe dazwischen drückt nach oben. An der Oberfläche sieht man das als Dellen. Laut Techniker Krankenkasse hat fast jede Frau Cellulite, auch schlanke.
HautCreme bleibt hier Senkrechte Fasern Fettkammern Muskel
Was dort ansetzt, ist Massage. In ihrem Studio macht sie das mit Saugwellenmassage: Ein Gerät hebt die Haut mit sanftem Unterdruck an und massiert das Gewebe darunter. Dazu sagte sie etwas, das ich ihr hoch anrechne: „Das funktioniert nur, wenn du regelmäßig kommst. Eine Sitzung bringt nichts.“
Dann kam der Kostenvoranschlag für die Serie: 890 €. Und danach regelmäßige Auffrischungen.
→ Das Gerät, das dasselbe Prinzip nach Hause bringtWarum ich trotzdem nicht hingegangen bin
Es lag nicht nur am Geld. Zehn Termine heißt zehn Mal Babysitter organisieren, zehn Mal früher aus der Arbeit. Und zehn Mal im engen Behandlungsanzug auf einer Liege liegen, während eine fremde Person genau die Stelle bearbeitet, die ich seit Jahren vor allen verstecke.
Ich habe mir gesagt: „Nächstes Jahr, wenn die Kleine größer ist.“ Das habe ich drei Jahre lang gesagt.
Was ich stattdessen gefunden habe
Ein paar Wochen später habe ich abends gesucht, ob es das Prinzip auch für zu Hause gibt. So bin ich auf Celluviaa gestoßen: ein Handgerät mit Vakuum-Massage, dazu Wärme, die die Durchblutung anregt, und Rotlicht, das die Hautpflege ergänzt.
Überzeugt war ich nicht. Bestellt habe ich wegen der Garantie: 30 Tage testen, sonst Geld zurück. Ich habe beim Bestellen wörtlich gedacht: Das schicke ich sowieso zurück.
So sieht meine Routine aus, abends, wenn meine Tochter schläft:
- Öl auftragen. Ein paar Tropfen auf die Oberschenkel, damit das Gerät gut gleitet.
- Stärke wählen. Per Knopfdruck. Ich habe auf der niedrigsten Stufe angefangen, das Gefühl ist am Anfang ungewohnt.
- Langsame Bahnen vom Knie Richtung Po, außen, innen und hinten.
- 10 bis 15 Minuten, 3 bis 4 Mal pro Woche. Meistens während einer Folge meiner Serie.
Ehrlich: So lief es bei mir
Das ist meine persönliche Erfahrung. Ergebnisse können von Person zu Person variieren. Regelmäßige Anwendung ist entscheidend.
Und meine Tochter?
Sie hat nichts gesagt. Kein „Mama, du hast ja Shorts an“, nichts. Sie hat mich an der Hand zur Rutsche gezogen, wie immer.
Und genau das war der Punkt. Für sie war es nie ein Thema. Es war immer nur meins.
Was andere Kundinnen schreiben
„Habe schon viel probiert, aber das hier hilft wirklich.“
„Ich muss sagen, dass ich sehr skeptisch war. Mit etwas Sport noch dazu und zack, nach fast 2 Monaten eine Verbesserung.“
„Nach zwei Monaten trage ich jetzt kurze Laufshorts beim Spazierengehen. Meine Beine sehen vielleicht nicht aus wie die einer 30-Jährigen, aber ich schäme mich definitiv nicht mehr für sie.“
Rechne kurz mit
Was kostet dich der nächste Sommer, wenn alles bleibt, wie es ist?
Studio: Angebot aus Sandras Probesitzung. Marktübliche Preise für Endermologie liegen bei 50–100 € pro Sitzung, empfohlen werden 10–12 Sitzungen.
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- Vakuum, Wärme, Rotlicht und Massage in einem Gerät
- Stärke per Knopfdruck regelbar
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- 10 bis 15 Minuten, 3 bis 4 Mal pro Woche
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- Gratis Versand
- Versand in 1–3 Werktagen
Ich habe drei Sommer verloren, weil ich dachte, es liegt an mir. Es lag nie an mir. Ich habe nur an der falschen Stelle gesucht.
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